Verdichten Sie Daten aus Support-Tickets, Vertriebsgesprächen, Bewertungsplattformen und Foren zu wiederkehrenden Narrativen. Welche Bilder verwenden Kunden, wenn sie Erfolg beschreiben? Welche Vergleiche tauchen in Beschwerden auf? Bauen Sie ein Repository mit Zitatkarten und visuellen Beispielfragmenten. So erkennen Sie Muster, die sich im Design verdichten lassen. Ergänzen Sie Wettbewerbsanalysen, um Überschneidungen zu vermeiden und eine Analogie zu finden, die zugleich vertraut wirkt und überraschend präzise passt.
Nutzen Sie ein einfaches Canvas: Produktkern, Nutzerziel, Hindernisse, gewünschtes Gefühl, visuelles Motiv, sprachlicher Leitfaden. Skizzieren Sie mehrere Routen und prüfen Sie jedes Element auf Stimmigkeit. Erzwingen Sie Kontrasttests: Was passiert, wenn ein Teil entfällt? Bleibt Bedeutung stabil? Wählen Sie eine Hauptvariante und zwei Backup-Optionen für Experimente. So sind Sie flexibel, wenn Daten eine Anpassung empfehlen, ohne Ihre inhaltliche Erzählung komplett neu erfinden zu müssen.
Bilder reisen nicht neutral. Prüfen Sie kulturelle Bezüge, Symbolik und Farbcodes, damit niemand ausgeschlossen wird. Vermeiden Sie Klischees, die unbewusst verletzen oder historisch belastet sind. Achten Sie auf Barrierefreiheit: ausreichende Kontraste, verständliche Alt-Texte, sinnvolle Animationstakte. Testen Sie Motive mit diversen Gruppen und berücksichtigen Sie regionale Unterschiede. So entsteht eine Analogie, die verbindet, statt zu spalten, und deren Wärme auch in globalen Kampagnen konsistent spürbar bleibt.
Eine Budget-App übersetzte Orientierung in einen Kompass, der Ziele, Wegpunkte und Abweichungen zeigt. Die Landingpage führte vom Nordstern der Lebensziele über Etappenpläne zu konkreten Automatismen. In Tests stieg die wahrgenommene Kontrolle signifikant, und die Aktivierungsrate nahm zu. Entscheidend war, dass Datenvisualisierungen die Kompasslogik fortsetzten, statt sie zu unterbrechen. Kundenzitate zeigten, dass Menschen ihre Fortschritte plötzlich „sehen“ konnten, was Motivation und Bindung nachhaltig stärkte.
Ein SaaS-Anbieter inszenierte wiederkehrende Backoffice-Prozesse als Autopilot. Der Hero zeigte ein Cockpit mit klaren Anzeigen, die Schlagzeile versprach ruhige, planbare Abläufe. Demos ließen den Autopiloten Aufgaben übernehmen, während Beweise die manuelle Alternative gegenüberstellten. Die Analogie strukturierte E-Mails, Onboarding und Supportartikel. Ergebnis: weniger Abbrüche im Setup, mehr abgeschlossene Integrationen, messbar geringere Supportlast. Wichtig war, Verantwortung zu betonen: Der Mensch bleibt Pilot, das System entlastet präzise, transparent und sicher.